
Das Schuljahr 2026/27 hat begonnen. Alle bemühen sich, Schüler:innen samt begleitenden Eltern und Lehrer:innen aufs Rad zu bringen, um das gefährliche (Kfz-) Verkehrschaos vor den Schulen zu reduzieren. Zumindest in der Theorie.
In der Praxis tun sich gerade jetzt so manche Hürden auf, “Schikanen” sagt man beim Rennsport. Wir wollen ja keine böse Absicht unterstellen, vielleicht Unachtsamkeit. Beispiele gefällig?
Die Fuß-/Rad-Ampel über die Puchberger Straße wurde temporär wegen eines Funkmastbaus gesperrt und damit die direkteste Verbindung von den Schulen im Zehnerviertel in die Fischelkolonie – ein (nicht näher erläuterter) Umweg von etwa einem halben Kilometer. Die Sperre sollte am 4.9. beendet sein – das Foto stammt vom 8.9.!

Über diesen Übergang gelangt man auch vom Radweg Brunner Straße auch auf den Radstreifen Puchberger Straße. Im Gefälle vor dem Landesgericht standen zu Schulanfang eine provisorische Tafel rechts am Radstreifen. Äußers
t gefährlich, denn überholende Autos halten meist nur minimale Abstände, und über den Kanaldeckel rumpelt es ganz schön.

Unsere Empfehlung: Montage der Tafeln am Brückengeländer!
Dann wurde es zeitweise (7./8.9.) noch ungemütlicher, denn der Radstreifen war wegen Bauarbeiten ganz gesperrt. Unsere Empfehlung: Alle Verkehrsteilnehmer darauf aufmerksam machen, dass Radelnde hier die Fahrbahn mitbenützen!

Wer von Katzelsdorf kommt, muss nicht nur einen weiten Umweg in Kauf nehmen, sondern auch die befahrene Frohsdorfer Straße ungeschützt benützen – wir berichteten.
Unsere Empfehlungen hier nochmals:
- Sharrows bzw. Abbiegepfeile mit Radsymbol auf der Fahrbahn
- Hinweistafeln für den KfZ-Verkehr
- Tempo 30 im Mischverkehr
- Anbringung von Gefahrenzeichen nach StVO §50.16 mit Zusatzschild “Radroute”
