Strahlender Sonnenschein, elegante Tweed-Outfits, historische Fahrräder und liebevoll geschmückte Räder: Rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten den 13. Tweedride der Radlobby Melk zu einem besonderen Erlebnis.
Jung und Alt genossen die gemeinsame Ausfahrt durch die historische Barockstadt Melk, die mit dem Weltkulturerbe Stift Melk und ihren kurzen Wegen ideale Voraussetzungen für den Radverkehr bietet.
Den Auftakt bildete die Begrüßung im Prälatenhof des Weltkulturerbes Stift Melk. Abt Ludwig begrüßte die Gruppe persönlich und erteilte den Segen für die gemeinsame Ausfahrt. Der Tweedride Melk ist der einzige Tag im Jahr, an dem das Radfahren im Stift Melk erlaubt ist.
Anschließend führte die rund einstündige Ausfahrt durch die historische Altstadt, das Melker Cottage-Viertel und weiter bis zur Donau. Die kompakte Stadt mit ihren kurzen Wegen bot dabei eine abwechslungsreiche Kulisse. Mit Hüten, Kleidern und Tweed sowie liebevoll geschmückten historischen Fahrrädern bot die Gruppe ein farbenfrohes Bild. Begleitet von Swing-Jazz der 1920er- und 1930er-Jahre wurde der Radcorso zum Blickfang für Passanten und Gäste der Stadt.
Für eine musikalische Pause sorgte eine Zwischenstation in einem Garten im Villenviertel. Dort bot ein Holzbläserquintett der Stadtkapelle Melk einen schwungvollen musikalischen Rahmen. Die beschwingten Klänge passten perfekt zur stilvollen Atmosphäre des Tweedrides und sorgten bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für gute Stimmung.
„Der Tweedride ist ein Blickfang und zeigt auf charmante Weise, was im Alltag selbstverständlich sein sollte: Das Fahrrad gehört zum Stadtbild und auf die Straße. Wer möchte, dass mehr Menschen Rad fahren, muss ihnen dafür auch sichere und attraktive Wege geben. Radverkehr ist keine Freizeiterscheinung, sondern Teil einer zeitgemäßen Mobilitätspolitik“, betont Johannes Haselsteiner von der Radlobby Melk.
Nach der Ausfahrt ließ die Gruppe den Nachmittag gemütlich in einem Gastgarten ausklingen. Der Tweedride findet in Melk bereits zum 13. Mal statt, ist der traditionsreichste Tweedride Österreichs und verbindet Fahrradkultur, Stadtleben und das Anliegen, dem Radverkehr im öffentlichen Raum mehr Platz zu geben. Gleichzeitig zeigte die Ausfahrt, wie gut sich das historische Ambiente der Barockstadt, das Weltkulturerbe Stift Melk und die kurzen Wege der kompakten Stadt mit moderner und umweltfreundlicher Mobilität verbinden lassen.





