Ausbau Donauradweg östlich von Melk: Es ist erfreulich, dass touristische Hauptradrouten wie der Donauradweg, wo jährlich bis zu 250.000 Radfahrende unterwegs sind, auf ein Niveau ausgebaut werden, das sie auch als Radschnellwege zwischen den Orten an der Donau genutzt werden. Und auch, dass das dafür nötige Geld von Land und Gemeinden investiert wird. Zuletzt geschehen bei dem etwa ein Kilometer langen Stück östlich von Melk, wo rund eine Million Euro für die Trennung des Radverkehrs von der vielbefahrenden B 33 investiert wurde – inklusive Unterführung unter der Bundesstraße durch. Leider werden die Orte, wie hier die Stadt Melk, dabei – in diesem Fall rechts – liegen gelassen und entfaltet diese vorbeiführende Radinfrastruktur auf hohem Niveau keine Impulse für die Radnutzung im Ort. So fehlt der Donauradwegführung  d u r c h  die Stadt Melk eine adäquate Beschilderung, fehlt seit Jahren eine ordnende und Sicherheit schaffende Abbiegelösung für die Radfahrenden des Donauradwegs von der vielbefahrenen Wienerstraße im Ortsgebiet in den Hohlweg Salmannsgraben (Richtung Zubringerstraße Stiftsparkplatz und weiter zur Donaubrücke).  Und  Radwege innerorts liegen teilweise fertig gepant in der Schublade und bleiben mangels Geld dort liegen – oder bleiben gleich ungeplant. Es wäre dringend notwendig, dass solche Parade-Radinfrastrukturen wie der Donauradweg endlich dazu genützt werden, auch nachhaltig in die Orte am Weg auszustrahlen. Ein Bruchteil des Geldes könnte hier bereits Wunder wirken.

*** Die Radlobby Melk hat sich das Ziel gesetzt, das Alltagsradfahren in Melk zu fördern – durch Infrastrukturvorschläge und Aktionen, die Freude am Rad fahren wecken. Kontakt Radlobby Melk: melk@radlobby.at, melk.radlobby.at

 

 

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Donauradweg reich – Melk arm
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