Radlobby Wolkersdorf Team:
Hermann Hiebner, Bernd Meyer und Johannes Flandorfer


Hermann Hiebner, Gruppenverantwortlicher

M: 0660 2769559
wolkersdorf@radlobby.at

Foto: Semrad

In Wolkersdorf fahre ich nach Möglichkeit alle Wege mit dem Rad. Das Rad steht vor der Haustür, ich brauche mich nur in den Sattel schwingen und los geht´s. Das ist meist schneller als mit dem Auto und Parkplatzprobleme kenne ich nicht.

An Wochenenden oder im Urlaub mache ich mit meiner Frau Radtouren.

 Bratislava 2013

 Hauptplatz Obernberg OÖ, 2012

 Stärkung in Burghausen, 2012

 Pinzgauer Lokalbahn hält auf Knopfdruck des Fahrgastes, 2012

Und wenn ich mich sportlich betätigen will, dann fahre ich mit dem Rennrad druch´s Weinviertel.
Aber alle Wege und Erledigungen lassen sich nicht per Rad machen. Als Autofahrer nehme ich Rücksicht auf die anderen Verkehrsteilnehmer. Das wünsche ich mir umgekehrt von den anderen auch.


Bernd Meyer

Foto: Semrad

Mein Geburtsland sind die Niederlande, dort ist es seit eh und je eine gute Tradition, Alltagswege mit dem Fahrrad zu erledigen. Auch hier wäre dies aus gesundheitlichen und verkehrspolitischen Gründen wünschenswert.

In den Kindergarten fuhr ich schon mit dem Rad. Die älteren Volksschüler nahmen mich mit. Ich habe meine Kinder zu jeder Jahreszeit mit dem Rad in den Obersdorfer Kindergarten begleitet und ich bin froh darüber, dass sie sich jetzt als Studentinnen in der Großstadt Wien auch sicher mit dem Rad bewegen. Dass es in Österreich erst ab dem 10. Lebensjahr gesetzlich erlaubt ist, dass Kinder alleine Rad fahren ist sehr schade. Kinder sollten so früh wie möglich zum Rad fahren stimuliert werden. In der Mittelschule ist es wirklich zu spät.

Die Radlobby hat Ohren für meine Argumente gehabt und somit habe ich angeboten, meine – teilweise ausländische – Erfahrung einzubringen, um DEM FAHRRAD im Alltagsleben in der Region Wolkersdorf zu einem höheren Stellenwert zu verhelfen. Und zur großen allgemeinen Freude – was mit Diskussionen auf privater Ebene über Jahre hinweg nichts half, schafft die Radlobby in einer vernünftigen Debatte mit der Politik und Stadtverwaltung: eine gute Lösung für die Kreuzung Hauptstraße / Rathaus / Bachgasse mit guter Durchfahrt für Radfahrer Richtung Schlosspark und/oder Bahnhof.

Und es werden demnächst noch viel mehr Verbesserungen realisiert werden, dank eurer Beteiligung, dank euren Ideen. Gemeinsam wird das Alltagsradln noch schöner!


Johannes Flandorfer

M: 0664 1023527

 Ich verbinde Nützliches mit dem Angenehmen und fahre ca. 3x die Woche mit dem Fahrrad nach Wien in die Arbeit. Meist auf der Heimfahrt und an so manchen Wochenenden fahre ich „MTB-gerechte“ Wege. Seit Beginn meiner elektronischen Aufzeichnungen 2008 habe ich ca. 30.000 km und 200.000 hm zurückgelegt (Stand 21. Aug. 2016).

Eine typische Heimfahrt über die Eiserne Hand und den Weißen Hof:

flandorfer_johannes_heimfahrt_diagramm

Das ist sicher nicht extrem sportlich, aber ich versuche mich dadurch fit zu halten.

Schön wäre es, wenn ich so manche oder manchen zum Alltagsradeln bewegen könnte. Ein wesentliches Argument dafür stellen sicherlich die Qualität der vorhandenen Radabstellanlagen und die Sicherheit mit dem Fahrrad im Straßenverkehr und vor allem auf Radwegen, Fahrradstreifen, Mehrzweckstreifen o.ä. dar. Dafür setze ich mich im Rahmen der Radlobby Wolkersdorf ein. Damit sollte jede(r) die – meiner Meinung nach – zwei wichtigsten Aspekte des Radfahrens in Anspruch nehmen können:

  1. Gesundheitsvorteile (Autofahrer sind durchschnittlich um 4 kg schwerer als Radfahrer, (H.Franzen, R.Szmigielski, 2016, PASTA Physical activity through sustainable transport approaches.))
  2. Schonender Umgang mit unseren Resourcen (sowohl in Hinblick auf Klimaschutz als auch auf Platzbedarf im fließenden und ruhenden Verkehr)