St. Pölten/1. Jänner 2026:
In St. Pölten führte der Weg vom Hauptbahnhof nach Nadelbach aufs Protest Podest. Besprochen wurden die pünktlich eingegangenen Antworten der wahlwerbenden Parteien auf die Fragen der Radlobby.
Alle eingelangten Antworten sind ermutigend. So herrscht parteiübergreifender Konsens bei wichtigen Themen
wie Bürgerbeteiligung, Stärkung der Ortsteile oder Forcierung eines Alltags der kurzen Wege samt attraktivem Fuß- und Radwegenetz.
Apropos Alltag der kurzen Wege:
Allein die Kremser Gasse zählt täglich etwa 20.000 Besucherinnen und Besucher – ein sensationeller Wert, wenn man vielerorts die Problematik ausgestorbener Ortskerne kennt.
Allein die Kremser Gasse zählt täglich etwa 20.000 Besucherinnen und Besucher – ein sensationeller Wert, wenn man vielerorts die Problematik ausgestorbener Ortskerne kennt.
Diese Zahlen legen ein eindrucksvolles Zeugnis darüber ab, dass sich die Verkehrsberuhigungsmaßnahmen im Stadtzentrum längst bezahlt machen und die Wirtschaft in der Innenstadt überwiegend davon profitiert.
Wenn man meint, mit Autos die Innenstadt beleben zu können, so sollte man sich im Klaren darüber sein, dass Autos weder lebendig sind, noch etwas in der Innenstadt konsumieren werden.
„Somit lautet der klare Neujahrswunsch der Radlobby, die verkehrsberuhigte Innenstadt konsequent weiterzuentwickeln statt sie aus parteipolitischen Motiven immer wieder in Frage zu stellen.“
Die Antworten der Parteien auf den Radlobby-Fragebogen können im Originalwortlaut nachgelesen werden: https://www.radlobby.org/noe/radlobby-gemeinderatswahl2026/
Neujahrsradeln: Plädoyer für eine verkehrsberuhigte Innenstadt

