Radlobby-Aktion für Schüler.innen

Sehen und gesehen werden: Das ist im Straßenverkehr das A und O, gerade auch für Radlerinnen und Radler. Wer Rad fährt, hat keinen Schutz um sich. Übersehen zu werden, kann tödliche Folgen haben. Radfahrende müssen daher ganz besonders darauf achten, im Verkehr sichtbar zu sein.

In der „dunklen“ Jahreszeit, wenn die Tage kürzer und trüber sind, ist die Gefahr um ein Vielfaches höher. Schülerinnen und Schüler, die mit dem Rad zur Schule fahren, sind oft in der Dämmerung unterwegs. Ihre Räder sollten daher unbedingt mit Reflektoren und einer funktionierenden Beleuchtung ausgestattet sein.

Um auf das Problem aufmerksam zu machen, verteilte die Radlobby  in der ersten Dezemberwoche vor den Wolkersdorfer Schulen Stecklichtsets, Reflektoren und ein Informationsblatt zu Radbeleuchtung.

Meist gut ausgestattete Räder – trotzdem ohne Licht

An den beiden Aktionstagen haben wir festgestellt, dass die meisten Schüler.innen gute Räder fahren, die mit Lichtanlagen ausgestattet sind. Viel fahren Mountainbikes oder Trekkingräder und haben Lichter zum Anstecken.
Offenbar meinen aber viele, bei der Morgendämmerung ohnehin ausreichend zu sehen. Sie hatten daher das Licht nicht eingeschaltet.

Wir von der Radlobby haben versucht, hier Aufklärungsarbeit zu leisten und das Bewusstsein für die eigene Sicherheit zu schärfen. Denn in der Dämmerung und Dunkelheit geht es nicht nur darum selbst zu sehen, sondern auch gesehen zu werden.
Schüler.innen mit fehlender oder defekter Lichtanlage haben Lichtsets von der Radlobby erhalten.
Sie waren überrascht und haben sich über das sinnvolle Geschenk total gefreut.

Sponsoren haben diese Initiative der Radlobby möglich gemacht

Die Radlobby bedankt sich ganz besonders bei den Sponsoren, die diese Aktion unterstütz haben:


INTERSPORT Mistelbach
Herzog Albrecht-Straße 1 – 3
2130 Mistelbach

Kotányi GmbH
Johann Galler Straße 11
2120 Wolkersdorf im Weinviertel

VELUX Österreich GmbH
Veluxstraße 1
2120 Wolkersdorf

Die Reflektorenbänder wurden von

vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus zur Verfügung gestellt.

Hier noch die Tipps der Radlobby:

Dynamobeleuchtung

Optimal ist ein Nabendynamo mit modernen, hellen LED-Lampen. Nabendynamos funktionieren auch bei Schnee und Regen zuverlässig. Beim Fahren spürt man keinen Widerstand. Die LED-Lampen haben zumeist sogar Standlichtfunktion.
Der große Vorteil des Nabendynamos: Man hat immer Licht, wenn es benötigt wird. Kein Akku muss geladen, keine Batterie getauscht werden.
Übrigens: Man kann ältere Räder auch mit Nabendynamos nachrüsten.

Akku- oder batteriebetriebene Lampen

Eine günstigere Alternative ist die Steckbeleuchtung mit Akku oder Batterie. Die Lichter sind meist kompakt und leicht, so dass sie gut in der Tasche mitgeführt werden können. Denn man sollte sie nicht am geparkten Fahrrad lassen: Die Kälte schwächt den Akku bzw. die Batterie.
Zu empfehlen – weil praktischer und ökologischer – sind Stecklichter mit Akku und USB-Kabel.
Wer oft auf unbeleuchteten Wegen unterwegs ist, sollte auf ausreichende Lichtstärke achten: 100 Lumen sind okay.

Die richtige Beleuchtung auch für dich

Bei schlechter Sicht kannst du außerdem reflektierende Kleidung tragen. Dazu bieten sich Sicherheitswesten und Sicherheitsbänder in leuchtenden Neonfarben an. Auch für den Helm gibt es Überzüge. Diese sind besonders praktisch, wenn es regnet, denn sie schützen auch vor Nässe.

 

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Sehen und gesehen werden
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