9. Mai 2017 / Presseinformation
Radlobby Niederösterreich / Verkehrspolitik / Radschnellwege

Radschnellwege zwischen NÖ und Wien

Radlobby Niederösterreich: Radverkehr muss Teil des geplanten länderübergreifenden Verkehrskonzeptes sein.

Die Radlobby setzt auf Rad-Highways von Niederösterreich nach Wien und rund um Wien.
Im aktuell geplanten „länderübergreifenden Verkehrskonzept“ von LH Johanna Mikl-Leitner und Bgm Michael Häupl geht es um mehr klimaschädliche Autobahnen, Schnellstraßen und Ausbau des Flugverkehrs. Weder Radverkehr noch öffentlicher Verkehr werden in den Stellungnahmen dazu erwähnt. Dabei setzen immer mehr Ballungsräume auf Radschnellwege – Beispiele sind London und Kopenhagen. In Österreich ist das Radl-Bundesland Vorarlberg ein Vorbild.

Radschnellwege bestehen in NÖ bisher aus bunten Linien auf Karten

2013 startete in Niederösterreich das Projekt RADLgrundnetz. Gemeindeübergreifende Radwege in dicht besiedelten Gebieten sind das Ziel. Unter anderem sind Verbindungen Mödling-Liesing, Leopoldsdorf-Oberlaa oder Pressbaum-Purkersdorf angedacht. Viele Routenvorschläge gibt es bereits, Qualitätskriterien wurden definiert und Befahrungen mit den Gemeinden durchgeführt.

„Geplant wurde lange genug. Es wird jetzt endlich Zeit, einen Gang hochzuschalten und die Radschnellwege auch umzusetzen. In einem  länderübergreifenden Verkehrskonzept, das die Verkehrs- und Klimaziele des Landes Niederösterreich ernst nimmt, müssen Rad-Highways ein fixer Bestandteil sein“, so Karl Zauner von der Radlobby Niederösterreich.

Großes Umsteigepotential & hohes Kosten-Nutzen-Verhältnis

Radschnellwege machen direkte, zügige Verbindungen per Rad über größere Entfernungen möglich. Immer mehr Alltagswege werden über lange Strecken zurückgelegt.
Zauner: „Hochwertige Radschnellwege bieten Komfort und Sicherheit. Pendlerinnen und Pendler aus dem Wiener Umland können sich viel Geld sparen. Die Umwelt wird geschont und das Ortsbild wird nicht durch parkende Autos verschandelt. Im Vergleich zu Autobahnen, Schnellstraßen und Umfahrungen sind Radschnellwege eine kostengünstige Maßnahme, die schnell umgesetzt werden kann. Zudem sieht man auch sehr rasch den Erfolg, den wir bei Realisierung der Politik gerne gönnen.“

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Rückfragen an:
Karl Zauner, 0680 112 94 15, noe@radlobby.at
Vorsitzender Radlobby Niederösterreich

 


Zur Information und zum Vergleich:

Das Konzept für die
Langstrecken-Korridore
des Radnetzes in Wien
finden Sie hier.

 

 

 

 

 

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