Trotz heftigen Böen haben sich am Samstag, 3.10. an die 50 Radfahrer und Radfahrerinnen aus Himberg, Ebergassing, Mitterndorf, Reisenberg u.a. zu einer Sternfahrt nach Gramatneusiedl aufgemacht. Politiker mit offenen Ohren für Radverkehrsanliegen schlossen sich an. Vor dem Gemeindeamt in Gramatneusiedl wurde eifrig Erfahrungen über Problemstellen und über Geheimrouten ausgetauscht, Pläne studiert, Anregungen auf Plakate geschrieben. Im Freien, mit Mund-Nasenschutz, mit Abstand, um die Sicherheitsregeln zu beachten.

Verbesserung der Infrastruktur für Radfahrende ist das Hauptanliegen. Das betrifft sowohl den Alltags- wie auch den Freizeitradverkehr. Die Forderungen reichten von sicheren Verbindungen zwischen den Orten, sicheren Querungsmöglichkeiten von vielbefahrenen Landesstraßen, einheitlicher Beschilderung der vorhandenen Radrouten, Verbindungen von Ost nach West (Leithagebirge – Wien), Nord und Süd, Verknüpfung und Bewerbung der vorhandenen Themenstrecken (Fischa-, Kraut-, Ziegelbaronweg, Euro-Velo 9) bis zu Trinkbrunnen, Hinweisen auf Restaurants, Sehenswürdigkeiten und Radabstellanlagen.

Die noch bis nächstes Jahr laufenden hohen Förderungen für Investitionen in Radinfrastruktur durch Bund und Land gilt es nun durch konkrete Projekte und Anträge der Gemeinden auszunutzen. Dass großer Bedarf an solchen Verbesserungen besteht, hat die Veranstaltung eindrucksvoll aufgezeigt.

Dem Gegenwind trotzen, Förderungen nützen